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10 Jahre nach ELA - Ein tatkräftiger Rückblick



Cito Cache 09.06.2024 — 15:00 - 16:00 Uhr iCal | Google
DAS-Gruppe GCAQ9VK
N 51° 26.090 E 007° 07.580 (gMaps, Flopp)    


Es war der verheerendste Sturm, den die Stadt Essen wohl je erlebt hat. Der Orkan Ela erreichte 2014 in der Nacht von Pfingstmontag Sturmgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern und hinterließ ein Maß der Zerstörung, das die Schäden des Sturmtiefs Kyrill im Jahr 2007 um das Drei- bis Vierfache übertrifft.

"Ela" hatte am 9. und 10. Juni 2014 vor allem in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen gewütet. In Düsseldorf, Essen, Köln und Krefeld starben am 9. Juni zwischen 20 und 23 Uhr sechs Menschen an den Folgen des Unwetters, der Sturm hat überwiegend Laubbäume zerstört.

In den letzten 10 Jahren wurden auf unserem CITO-Gelände die meisten Spuren, die das Sturmtief Ela hinterlassen hat, beseitigt und der Wald kann wieder von Tier und Mensch gefahrlos betreten werden.
Daher können wir uns nun um das Thema "Baumpflege" kümmern.
In der Regel befindet sich das Efeulaub am Stamm und an den stärkeren Ästen, d.h. im Innern der Krone, sodass eine Reduzierung der Assimilationsleistung und ein Lichtmangel für den Baum zu vernachlässigen ist. Sobald aber Efeu seine Altersform bildet, mit den Trieben weg vom Stamm wächst und eine eigene Krone in der Krone des Baumes bildet, kann eine echte Konkurrenz auftreten. Dann kann auch das Gewicht stark zunehmen, was die Statik von besonders älteren und geschwächten Bäumen überfordert. Der Baum kann umstürzen oder einzelne grosse Äste können abbrechen. Die grösste Gefahr entsteht im Winter durch Schnee oder Eisregen. Wächst der Efeu zu ungestüm oder bedeckt er einen zu grossen Bereich der Krone, dann lässt er sich beliebig zurückschneiden. Nach einem Rückschnitt treibt er willig aus den alten Trieben wieder aus. Damit lässt sich ein Efeu über viele Jahre im Zaun halten, ohne dass der Baum zu stark überwachsen wird. Schäden an der Rinde führen zwar nicht dazu, dass die Wurzeln in den Baum eindringen, doch unter dem Efeu bildet sich ein ideales Klima für Pilze, die den Baum schädigen können.

Wir wollen uns am 09.06.2024 in der Zeit von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr an den Koordinaten treffen und uns um den Wildbewuchs mit Efeu kümmern. Benötigt werden Helfer mit Astscheren und kleineren Sägen und Helfer mit Handschuhen.
Wer nicht die volle Zeit mit anpacken kann, darf dennoch vorbeikommen. Jede helfende Hand, und wenn es nur für eine halbe Stunde ist, ist natürlich herzlich willkommen.

Das CITO-Gelände ist unterschiedlich schwierig zu begehen. Neben Wegen gibt es auch steile Hänge, stark bewucherte Bodenflächen etc., so dass gutes den örtlichen Begebenheiten angepasstes Schuhwerk angebracht ist.


Auf dem Gelände stehen keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung, am Straßenrand der Höntroper Straße kann wie auch am Eisenbahnmuseum geparkt werden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, ein gemütliches Grillen wird im Anschluss an das CITO ab 16.00 Uhr veranstaltet, Getränke gibt es natürlich auch schon vorher. Toiletten sind vorhanden, also eine Rundumversorgung gegeben.

Wie immer gilt auch hier, dass alles, was wir hier machen, auf eigene Gefahr passiert. Daher meine Bitte an Euch, tatkräftig mit anzupacken, aber nichts zu tun, was Euch oder andere gefährden kann.

Hier noch eine kurze Übersicht über das Gelände und die Parkmöglichkeiten:


Da der Parkraum an der Höntroper Straße sehr begrenzt und recht abenteuerlich ist, sollten einige sich in Richtung Parkplatz vom Eisenbahnmuseum orientieren, wo auch viel mehr und vor allem ebenerdigere Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Über den parallel zur Straße verlaufenden Weg gelangt Ihr zur Kurve. Dort ist eine Schneise in das Grün geschlagen, durch welche Ihr in Richtung Aktionsraum kommen könnt.

Für das leibliche Wohl ist auch bei einer großen Anzahl an Teilnehmern gesorgt, ein Grill ist ab 16.00 Uhr mit Würstchen belegt und Getränke gibt es natürlich auch schon vorher.