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Harburger Kunstpfad 5/26



ACHTUNG



Event Cache 19.01.2026 — 16:30 - 18:00 Uhr iCal | Google
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N 53° 27.484 E 009° 58.896 (gMaps, Flopp)    


Mit dieser kleinen Serie möchten wir Euch die Objekte des Harburger Kunstpfades näher bringen und natürlich mit Euch schnacken.

Alle Objekte sind gut von der S-Bahn Haltestelle Harburg Rathaus zu erreichen.

Unsere fünfte Station ist das Trauernde Kind (leider wurde es im Sommer 2025 gestohlen).

Sollte es regnen, dann stehen wir unter dem Dach bei der Fahrschule (in Sichtweite der Location).

Beschreibung

Das Trauernde Kind von Hendric-André Schulz in Harburg ist ein kritischer Gegenentwurf zum riesigen Soldaten von Hermann Hosäus, in dessen Schatten es kniet. Der trotz Kopfverletzung unvermindert voranschreitende Soldat war bereits bei seiner Aufstellung 1932 umstritten. Im Zuge der Friedensbewegung ab Ende der 1970er Jahre nahm die öffentliche Kritik deutlich zu. Es wurde heftig diskutiert, ob man das Denkmal entfernen solle oder es erhalten und ergänzen. Man entschied sich für die zweite Variante. Die Wirkung des Soldaten soll nun beeinflusst werden, indem auch der Schrecken des Krieges und seine Folgen thematisiert werden – in Form des Kindes, umgeben von den zerstörten Helmen gefallener Soldaten.

Person

Hendrik-André Schulz
Hendrik-André Schulz wurde 1957 geboren und lebte als Kunstschmied in Harburg. Gemeinsam mit Carl Ihrke arbeitete er am Harburger Fischbrunnen. 1988 entwarf er ein Gegendenkmal zum monumentalen Soldaten von Hermann Hosaeus. Vor einigen Jahren zog er nach Strachau an der Elbe (Niedersachsen), um dort eine Schmiede zu führen.

(Quelle: Hendric-André Schulz: Trauerndes Kind | Kunst@SH)