Im ersten Teil dieser Event-Serie haben wir Frankfurts Stadtteile KULINARISCH erkundet. Jetzt wollen uns wir der ganzen Welt widmen und erkunden, was es in Frankfurt alles rund um den Globus kulinarisch zu entdecken gibt.
Natürlich wird neben dem Essen auch der Austausch zu unserem Hobby nicht zu kurz kommen: Berichte von interessanten Geocaching-Erlebnissen sowie Tipps und Planungen zu zukünftigen Aktivitäten. Auch können gerne TBs und Coins getauscht werden.
Weiter geht die Reise im April zu unseren westlichen Nachbarn– nach Belgien.
Belgien ist ein föderaler Staat in Westeuropa. Es liegt zwischen der Nordsee und den Ardennen und grenzt an die Niederlande, Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Belgien zählte am 1. Januar 2024 rund 11,8 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 30.688 Quadratkilometern. Mit 383 Einwohnern pro Quadratkilometer zählt Belgien zu den am dichtesten besiedelten Staaten. Brüssel ist die Hauptstadt und Sitz der belgischen Königsfamilie, der Föderalregierung sowie Zentrum der Region Brüssel-Hauptstadt. Die bevölkerungsreichste Stadt ist Antwerpen, gefolgt von Gent, Charleroi, Lüttich und Brüssel, während Brüssel und die umgebenden Gemeinden mit insgesamt ca. 1,25 Millionen Einwohnern den größten Ballungsraum bilden.
Der Norden des Landes mit den Flamen ist niederländisches, der Süden mit den Wallonen französisches Sprachgebiet. Die Region Brüssel-Hauptstadt ist offiziell zweisprachig, jedoch heute mehrheitlich frankophon.
Belgische Küche
Natürlich denkt man hier zunächst an Pommes frites, Waffeln und belgisches Bier. Es gibt hier durchaus regionale Unterschiede.
Flandern
Beliebte Fischgerichte basieren auf Kabeljau, Seezunge, Schellfisch und Hering sowie auf Aal, wozu Paling in het groen gehört. Bekannt sind außerdem Gerichte aus Meeresfrüchten. Hierzu zählen Nordseegarnelen und Muscheln. Im Binnenland werden Gerichte aus Rind, Schwein, Wild und Wurstwaren zubereitet. Verbreitet ist Schinken oder Eintopfgerichte wie der Stoofvlees oder der Waterzooi, der sowohl mit Huhn und Kalbshaxe als auch mit beliebigen Fischen zubereitet wird und der als flämisches Nationalgericht gilt. Bekannte flämische Käsesorten sind Passendale, Damme, Beauvoorde, Lo, Mandjeskäse, Wijndendale oder Limburger.
Wallonien
In der Kochtradition dieser frankophonen Regionen Belgiens sind deutliche französische Einflüsse vorhanden. Trotz der Entfernung zur Küste ist Brüssel auch für Gerichte bekannt, die auf Fisch und Meeresfrüchten basieren. In den Ardennen trifft man häufig auf Wildgerichte. Als ein Nationalgericht der frankophonen Regionen Belgiens gelten Moules-frites. Miesmuscheln mit Pommes frites. Weitere typische Gerichte sind:
Lapin à la Gueuze: In Bier geschmortes Kaninchen
Lapin aux Pruneaux: Kaninchen mit getrockneten Pflaumen
Vol au Vent: Hühnerfrikassee mit Blätterteig.
Rognons de veaux à la liégeoise: Kalbsnieren auf Lütticher Art, mit Wacholderbeeren und Wacholderschnaps
Boulets à la liégeoise: Fleischklopse auf Lütticher Art, mit einer süß-sauren Soße auf Basis von Lütticher Sirup, Zwiebeln und Essig
Salade liégeoise: nach der Stadt Lüttich benannter Salat aus Kartoffeln, feinen Prinzessbohnen, Knoblauch und optional Ardenner Schinken.
Gratin au Chicons: manchmal auch mit Schinken umwickelter überbackener Chicorée.
Quelle: Wikipedia
Das Event gestaltet sich dieses Mal etwas anders: Wir besuchen kein Restaurant (es gibt leider kein belgisches in Frankfurt), sondern einen Imbiss auf der Konstabler Wache:
"Zeil 51 – Belgische Frische Pommes"
Das Event lässt sich gut mit einem Einkauf auf dem Konsti-Wochenmarkt verbinden.
Bisher besuchte Regionen