Zurück zur Startseite
Eventliste
Treffe auf Events deine lieben Mitcacher und tauscht Neuigkeiten aus,
und das kommt noch auf euch zu:





Schnapszahl - Event



ACHTUNG



Event Cache 14.04.2026 — 20:00 - 21:00 Uhr iCal | Google
Elbschnatz GCBKXE9
N 51° 03.578 E ° 24.641 (gMaps, Flopp)    


Wem gefällt es, wenn ihm Gutes widerfährt? Mit Sicherheit jedem. Zum Beispiel ist das Finden eines Caches für jeden Geocacher etwas Gutes, denn er hat sich einer Aufgabe, nämlich seiner Lieblingsaufgabe, gestellt und diese bewältigt.
Wie auch immer - ...egal.
Sein Alias steht im Logbuch und auf GC hat er den Cache als gefunden geloggt.

Ich habe auch einen Anlaß, Euch etwas Gutes widerfahren zu lassen: Hier ist eine Schnapszahl der Auslöser. Nehmt mal einen Würfel aus dem Würfelbecher und schaut Euch die Sechs an. Zählt dazu, was Ihr auf der gegenüberliegenden Seite seht. Nun habt Ihr die erste Ziffer. Die zweite entsteht ebenso durch die Addition der gegenüberliegenden Seiten.
Na wenn das keine Schnapszahl ist? Wenn das auf der Geburtstagskarte steht, kann man eigentlich nicht gerade sagen, daß einem was Gutes widerfährt. Oder doch?
Eigentlich ja, denn uralt wird man später, wenn überhaupt.

Ruft mal auf: "Elbschnatz gibt einen aus" GCAMW7P   

Ein Geocacher schrieb mal: " Ich cache, also bin ich."

Weil mir dieser Spruch so gut gefiel, habe ich mal den Copiloten dazu befragt:

Der Satz „Ich cache, also bin ich“ ist eine charmante Variation von Descartes’ berühmtem „Cogito, ergo sum“. Und genau darin steckt eine kleine philosophische Perle: Er zeigt, wie sehr unser Sein mit unserem Tun verwoben ist.
Sein durch Handeln:
In der klassischen Philosophie wird „Sein“ oft als etwas Grundsätzliches betrachtet – ein Zustand, der allem zugrunde liegt. Aber moderne Denker wie Heidegger oder Sartre würden sagen: Wir sind nicht einfach, wir werden durch das, was wir tun. Für Heidegger ist der Mensch ein „In-der-Welt-Sein“ – also immer schon handelnd, suchend, unterwegs.
Für Sartre entsteht Identität erst durch Entscheidungen und Handlungen. Wir definieren uns durch das, was wir tun, nicht durch das, was wir sind.

Ein Geocacher, der sagt „Ich cache, also bin ich“, drückt genau das aus: Sein Sein wird durch seine Aktivität erfahrbar. Er existiert nicht nur – er existiert als jemand, der sucht, findet, sich bewegt, Rätsel löst.
Die Suche als Lebensmetapher:
Geocaching ist im Grunde eine Miniaturform des Lebens:
Man hat Koordinaten, aber nie die ganze Karte.
Man weiß, daß etwas da ist, aber nicht immer genau wo.
Man folgt Spuren, interpretiert Hinweise, irrt sich, probiert neu.
Und am Ende zählt nicht nur der Fund, sondern der Weg dorthin.
Philosophisch betrachtet ist das fast schon poetisch: Das Sein zeigt sich im Suchen, nicht im Haben.
Sein als Spiel:
Der Satz hat auch etwas Spielerisches. Er sagt: „Ich definiere mich über das, was mir Freude macht.“ Das ist eine sehr moderne, fast schon existenzialistische Haltung. Identität wird nicht mehr von außen vorgegeben, sondern entsteht aus Leidenschaft, Neugier, Bewegung.
Fazit:
„Ich cache, also bin ich“ ist mehr als ein Spruch. Es ist eine kleine Lebensphilosophie:
Sein ist Aktivität. Identität entsteht im Tun. Der Weg ist genauso wichtig wie das Ziel. Und manchmal findet man sich selbst, während man etwas anderes sucht.

Ihr seid - wir sind. Auch durch das Suchen: Ihr sucht Caches - wir suchen geeignete Stellen und Ideen. 
Und wenn wir einmal nicht mehr sind, bleibt etwas von uns allen: Listings, Logs, nicht entfernter Geomüll.

Die 5 Leckerlies, die hier auf Euch warten, werden auch irgendwann zu Geomüll. Dann holen wir das Zeug wieder ab, vorausgesetzt, daß wir es finden.

 

 



Wegpunkte

P0BKXE9 Parkplatz
N 51° 03.617 E 013° 24.700