Heute wird der
" Tag der Einsiedler "
begangen.
Wir treffen uns um 17.30 an den obigen Koordinaten.
Achtung! Heute zum letzten Mal beim Förster.
Ab nächsten Donnerstag wieder beim Baumarkt.
Was ist ein Eremit? Versuch einer definitorischen Annäherung
Will man wissen, wie man diesen kuriosen Aktionstag am besten begeht, sollte man sich zunächst klarmachen, was ein Eremit überhaupt ist. Traditionell verstand man unter dem Begriff des Einsiedlers eine Person, die sich aus der Gesellschaft zurückgezogen hat. Diese Person lebt mehr oder weniger abgeschieden von der menschlichen Zivilisation, um hier in Ruhe ihrer religiösen Praxis nachzugehen.
Abgeschieden, hieß zur Zeit des Alten Testaments in der Wüste, weshalb der Begriff Eremit (griech. ἐρημίτης – eremítēs – wörtlich: das „Wüste“ und „unbewohnt“) auch eine primär religiöse Konnotation hatte und von vielen Christen im Altertum praktiziert wurde.
Heute ist der Einsiedler-Begriff aber eher losgelöst von diesem religiösen Hintergrund zu sehen. Zwar sind auch hier Hütten im Wald, die Berge oder Höhlen Optionen für ein abgeschiedenes Leben, grundsätzlich bezeichnet man einen Einsiedler heute aber einfach als jemanden, der sich entschieden hat, außerhalb der menschlichen Zivilisation zu leben.
Sieben Tipps, wie man den Tag der Einsiedler auch als Nicht-Eremit feiern kann
- Einen Spaziergang durch die Herbstlandschaft machen.
- Sich mit einem guten Buch in die heiße Badewanne legen.
- Ein Nickerchen halten.
- Malen, lesen, Musik hören, kochen oder im Garten arbeiten – Hauptsache, sich für eine Sache Zeit nehmen, bei der man gut abschalten kann.
- Tagebuch führen oder Beiträge auf den kuriosen Feiertagen lesen.
- Zeit mit seinem Haustier verbringen.
- Sein Leben reflektieren und Pläne für die Zukunft machen.