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US-amerikanische Lollipop-Tag (engl. National Lollipop Day – eher selten in der Kurzform: Lollipop Day) am 20. Juli.
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Wer hat den Lollipop eigentlich erfunden?
Die historischen Ursprünge des Dauerlutschers gelten – wie bei so vielen anderen Themen aus dem Kalender der Süßigkeiten-Feiertage – nach wie vor als unbekannt. Zwar waren schon seit der Antike verschiedene Formen von in Honig konservierten Nüssen und Beeren am Stiel als Süßigkeit bekannt, tatsächlich tauchten in den USA aber erst in den 1860er-Jahren verschiedene Formen von Dauerlutschern in Süßwarengeschäften und Apotheken auf. Zeitlich noch wesentlich später betritt dann der uns heute bekannte Lollipop erst im frühen 20. Jahrhundert die Bühne. Siehe dazu auch den thematisch verwandten Tag der Bonbons (engl. National Hard Candy Day) am 19. Dezember.
Auch hier gibt es eine Menge Unklarheit, genauer gesagt, eine ganze Reihe von Firmen proklamiert die Markteinführung des Dauerlutschers für sich.
Als wahrscheinlichste Variante gilt aber der US-amerikanische Geschäftsmann George Smith aus New Haven, Connecticut, der 1908 als erster gekochte Zuckermasse am Stiel unter dem Namen Lollipop verkauft haben soll. Sagt zumindest das Nachschlagewerk Food for Thought: Extraordinary Little Chronicles of the World von Ed Pearce aus dem Jahre 2004 (ebd. S. 183). Der Legende nach soll Smith die Süßigkeit nach dem gleichnamigen Rennpferd Lolli Pop benannt haben; 1931 ließ er sich diese Bezeichnung dann auch markenrechtlich schützen. Mit dem Aufkommen der Great Depression (deutsch „Große Depression“) musste Smith seine Geschäfte allerdings wieder einstellen und die Bezeichnung wurde gemeinfrei.
Süßigkeiten-Wissen: Fünf kuriose Fakten über den Dauerlutscher, die man kennen sollte
- Im Gegensatz zu den 40 Lollipops in der Minute, die die 1908er-Maschine der Racine Confectioners Machinery Co schaffte, produzieren heutige Industrieanlagen in diesem Zeitraum bis zu 5900 dieser populären Dauerlutscher.
- Von 1973 bis 1978 war der Lollipop wesentliches Merkmal des glatzköpfigen TV-Detektivs in der gleichnamigen Serie Kojak.
- In einem Urteil des Oberlandesgerichts Köln vom 3. Mai 2001 (1 U 6/01) legten die Richter fest, dass ein Lolly ohne Stiel kein Lutscher sei und entsprechend nicht als solcher verkauft werden dürfe. Kurzum, ohne Stil handele es sich hier um ein gewöhnliches Bonbon (siehe dazu auch die Liste weiterführender Links unten).
- Google verpasste der fünften Version seines Betriebssystems Android für mobile Endgeräte im Jahr 2014 den Zusatz Lollipop.
- In Großbritannien und auf Malta bezeichnet man Schülerlotsen aufgrund ihres mitgeführten, dauerlutscherförmigen Stoppschilds auch als Lollipop Man oder Lollipop Lady.
(Quelle: https://www.kuriose-feiertage.de/lollipop-tag/)
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