Binnendüne Karlshorst
Ziel: Erhalt und Entwicklung der Binnendüne Karlshorst (auch Düne am Carlsgarten genannt) durch die NABU Bezirksgruppe Lichtenberg mit Unterstützung des Straßen- und Grünflächenamtes, der Initiative Naturschutz in Karlshorst und natürlich uns Geocachern!
Im eingezäunten Schutzgebiet kommen verschiedene standorttypische Pflanzen- und Tierarten vor, darunter schützenswerte Hautflügler, Tagfalter und Heuschrecken. Das Besondere ist jedoch, dass hier eines der letzten Vorkommen des Heldbocks in Berlin verortet ist. Der Heldbock oder auch Großer Eichenbock genannt, benötigt abgängigen Baumbestand für die Entwicklung seiner Larven. Da abgängige Gehölze an Stabilität verlieren, wurde die Düne großräumig eingezäunt, wodurch ein hinreichender Abstand zur Wegebeziehung geschaffen wurde und auch bei starken Stürmen keinerlei Gefahr mehr für Passanten besteht.
Durch geeignete Pflegemaßnahmen soll der Verbuschung der Fläche Einhalt geboten werden. So muss der neuerliche Robinienaufwuchs im östlichen Bereich der Düne entfernt werden sowie das Einwachsen der Hybrid-Luzerne in den inneren Dünenbereich verhindert werden. Der Sandtrockenrasen soll hingegen aktiv durch Aushagerung gestärkt und vermehrt werden. Alle ortstypischen Bäume (Zielarten) sollen erhalten bleiben, insbesondere alle Eichen. Neophyten und invasive Sträucher und Gehölze müssen hingegen nachhaltig (also möglichst mitsamt Wurzelwerk) entfernt werden. Aber auch die Balkenmäher kommen ab-und an zum Einsatz. Dieser sorgt dafür, dass die Insekten die Mahd überleben und nicht zerhäckselt werden. Allerdings bleibt dann das nicht zerkleinerte Mahdgut auf der Fläche liegen und muss dann von Menschenhand abgeharkt werden.Dieses Mal konzentrieren wir uns jedoch auf eine größere Pflanzaktion. Dazu werden auf dem Osthang gemeinsam Pflenz-Terrassen gebaut und mit den dort standorttypischen Sandstrohblumen sowie Karthäusernelken bepflanzt. Die Pflanzen wurden vorgezogen und nun dort in die Erde gebracht und angegossen. Aufgrund des begrenzten Aktionsradius möchten wir begrenzte Teilnehmerzahl von ca. 15 Helferinnen und Helfern anstreben.
Keine Sorge, alle Arbeiten werden durch NABU-Verantwortliche der hiesigen Bezirksgruppe fachlich angeleitet. Auch für einen kleinen Imbiss, sowie die benötigten Werkzeuge wird wie immer gesorgt.
Die Düne befindet ganz in der Nähe des S-Bahnhofs Karlshorst.
Anfahrt mit ÖPNV:
S-Bahn: S3
Bus: 296, 396
Tram: 21, 27, 37, M17Wir freuen uns über tatkräftige Unterstützung durch die Geocacher!