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Bundesweiter Warntag



ACHTUNG



Event Cache 10.09.2026 — 17:30 - 18:00 Uhr iCal | Google
Einstelliger GCBQQ1F
N 53° 52.391 E ° 45.364 (gMaps, Flopp)    
Dieses Event findet heute statt


Heute wird der

" Bundesweiter Warntag "

 

begangen.

 

Wir treffen uns um 17.30 an den obigen Koordinaten.

 

Der 10. September 2026 steht in Deutschland für den bundesweiten Warntag und fällt seit 2020 als beweglicher Termin immer auf den zweiten Donnerstag im September. Dieser gemeinsame Aktionstag von Bund und Ländern steht ganz im Zeichen der Erprobung sämtlicher Warnmittel des Landes. D. h., um 11:00 Uhr startet zeitgleich in den Landkreisen und Kommunen Deutschlands ein zwanzigminütiger Probealarm aller Warnmultiplikatoren und Warnmittel.

 

Wer hat den deutschen Warntag ins Leben gerufen?

 

Der deutsche Warntag ist ein Projekt von Bund und Ländern, das in Abstimmung mit den kommunalen Vertretern der Landkreise und Städte gestartet wurde. Er geht auf den Beschluss einer Innenministerkonferenz im Jahr 2019 zurück und greift damit einen Ansatz auf, der letztmalig 1990 stattfand. Seitdem fanden solche Warntage nur auf Landesebene statt. In NRW zuletzt 2018 und 2019.

Dementsprechend verteilt sich auch die Verantwortlichkeit für diesen Aktionstag: auf Bundesebene durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), auf Länderebene durch die jeweiligen Innenministerien und auf kommunaler Ebene durch die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden.

Soweit die Theorie. In der Praxis zeigte sich 2020 aber, dass es Nachholbedarf gibt. Am 10. September 2020 gingen anlässlich des Warntags die Warnungen über die offiziellen Apps Nina und Katwarn erst mit einer halben Stunde Verspätung ein. Nach den Hochwasserkatastrophen des Juli 2021 in NRW und Rheinland-Pfalz haben Bund und Länder daher die Einführung von Cell Broadcast als Ergänzung zu den Warn-Apps NINA und Katwarn beschlossen.

 

 

 

 Worum geht es beim bundesweiten Aktionstag zur Warnung der Bevölkerung?

 

Der bundesweite Warntag und seine Probewarnung sollen die Öffentlichkeit für das Thema Warnung im Katastrophenfall bzw. Notlagen zu sensibilisieren und die Selbstschutzfähigkeit der Bevölkerung zu verbessern. Vor diesem Hintergrund möchten die Initiatoren auch das Bewusstsein für die verschiedenen Warnanlässe und Sirenensignale schärfen.

 

 

Bei welchen Anlässen wird die Bevölkerung gewarnt?

 

Der Alarm kann bei einer Vielzahl von Anlässen erfolgen. Im Detail nennt das BBK hier die folgenden Warnanlässe und Katastrophenfälle:

  • Naturkatastrophen wie Feuer, Erdbeben, Sturm, Überflutungen
  • Unfälle in Chemiebetrieben, die zum Austritt von Chemikalien führen
  • Auftreten von Krankheitserregern: Im Zeichen der COVID-19-Pandemie warnt das BBK über seine Warn-App NINA diesbezüglich auch bei besonderen Gefahrensituationen.
  • Radioaktivität und hohe Strahlungsbelastung
  • Waffengewalt und Angriffe
  • Großflächige Stromausfälle

 

In diesem Sinne: Nicht erschrecken, wenn heute die Sirenen heulen und andere Alarme losgehen.